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über mich

Über mich.........

Am 14.08.1961 gegen 19:00 Uhr wurde ich in Leipzig geboren. 1967 verzogen meine Eltern dann mit mir und meiner älteren Schwester nach Halle-Neustadt. Hier erhielt ich auch den ersten Geigenunterricht in der Musikschule bei Herrn Horntrich. Gleich in den ersten Monaten durfte ich zu öffentlichen Veranstaltungen auftreten und das bei immer vollen Sälen. Da war noch was los. Leider verzogen meine Eltern dann im Dezember 1971 aufs neue. Diesmal ging es nach Glauchau. Auch hier wurde ich weiter unterrichtet, mein Lehrer hieß Herr Zimmermann. Er hat mir oft sinnbildlich die Ohren langgezogen weil ich so "fleißig" war. Als meine jüngere Schwester ebenfalls mit Geigenunterricht begonnen hatte, musste ich mir immer wieder anhören, dass sie ja viel talentierter sei als ich. Gott sei Dank war sie aber auch noch viel "fleißiger" als ich und kam über das erste Unterrichtsjahr nicht hinaus. Von hier aus meinen herzlichen Dank an Dich, mein liebes Schwesterlein - schmunzel. Irgendwie habe ich es dann doch geschafft, weiter meine Geige zu quälen. Die Anderen gingen beim schönsten Wetter auf den Sportplatz zum Bolzen und bei uns zu Hause durfte keiner auch noch so leise die Türklinke drücken - sonst erwachte das HB-Männchen in mir. Trotz allem habe ich es geschafft, zweimal beim DDR-Ausscheid des Festes der Jungen Talente in Dresden teilnehmen zu können. In der 8. Klasse besuchte ich dann die Spezialschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar Belvedere. Hier unterrichtete mich Herr Viehweg. Leider ging das nur ein Jahr gut und ich wechselte wieder nach Glauchau an die Musikschule. Hier beendete ich dann meine Ausbildung mit der Oberstufe eins und dem Prädikat "ausgezeichnet". Ein weiteres Ausbildungsjahr absolvierte ich nicht, trat aber mit dem Klavierlehrer der Musikschule, Herrn Jakob, weiter zu bestimmten Anlässen als Duo auf. Musikalisch war ich noch bis zum Beginn meiner Lehrausbildung aktiv als Geiger im Orchester der Palla Werke Glauchau beschäftigt. Dieses Werk produzierte wie so viele andere Betriebe in der DDR hauptsächlich für den Export, die Musiker gehörten leider nicht dazu. Mit Lehrbeginn endeten tatsächlich alle meine musikalischen Aktivitäten. Erst 1999 nach mehreren privaten, beruflichen und räumlichen Veränderungen (dazu gehören auch sieben Wohnungswechsel) fasste ich mir ein Herz und begann wieder zu spielen. Erst in den eigenen vier Wänden und kurz danach bei meinem Freund Klaus Nitschke in den Räumlichkeiten des Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt in Heiligenstadt im Eichsfeld. Er hörte von meinen Selbstversuchen und sprach: "Bring das Ding einfach mal mit". Gesagt, getan - unser erster gemeinsamer Titel war "Dust in the wind" von Kansas. Es war geil und eine geile Zeit des Aufbruchs und Umbruchs. Durch Klaus wurde ich alter Hase dann auch noch in die Jugendband der AWO "Novembers day" infiltriert. Die erste Mucke gab es im Bürgerhof in Heiligenstadt. Die Lautsprecherboxen hingen irgendwo mit Abschleppseilen verknüpft an den Fachwerkbalken im Raum. Die akkustische Geige wurde im Gegensatz zu Keyboard, E-Gitarre und Schlagzeug nicht verstärkt und war somit nicht zu hören. Aber alle kamen an und schwärmten vom geilen Klang der Geige. Leute, dass war schon ein großes Schwarzbier wert. Bei so viel Spaß dauerte es gar nicht lange, da entstand die Band der Betreuer des Jugendwerkes der AWO. Wir hatten zwei Gitarristen, eine Trommlerin mit selbst gebauter afrikanischer Trommel, meine Person und einen Frontmann mit kräftiger Stimme. Unser Highlight war ein musikalischer Whiskey-Abend in Klärchens Cafe. Danach gab es die Band nicht mehr und das Cafe auch nicht. Dafür kam ein Anruf aus Kallmerode. "Hallo hier spricht Mario Simmelbauer, wir kennen uns doch. (Aha, soso) Wir haben hier 'ne Band, die einen Geiger sucht. Komm doch einfach mal rüber. Vielleicht stimmt ja die Chemie." Diese Band hieß damals wie heute "Grienhild". Es war das Jahr 2001. Über "Grienhild" könnt Ihr Euch zu gegebener Zeit unter dem Register "Befreundete Bands" weiter erkundigen. Das Ende mit "Grienhild" wurde leider schon im Mai 2001 vorprogrammiert, als mir meine Traumfrau Sabine über den Weg lief. Trotzdem blieb ich noch ein paar Jährchen der Stammgeiger. Erst in den Jahren 2003/ 2004 wurde meine Nachfolgerin eingearbeitet. Der offizielle Wegzug aus dem Eichsfeld erfolgte im Oktober 2003. Seitdem wohne ich offiziell in Jävenitz in der Altmark. hier war es mir natürlich nach den vielen Jahren in Aktion viel zu ruhig. Das hatte zur Folge, dass ich im Mai 2004 die Jävenitzer Band "Green valley" gründete. Erstes Mitglied war Roland Borm, der die Band auch heute noch leitet. Wir spielten traditionelle irische Musik. Die rockigen Elemente der irischen Musik, wie sie bei "Grienhild" gespielt wurden, konnten sich aber mit unserer Besetzung nicht verwirklichen lassen. Aus diesem Grund suchte ich weiter nach entsprechenden Mitstreitern und gründete am 01.02.2006 die Band "Old and grey". Am 24.07.2007 beendete ich mein Wirken für "Green valley" und orientierte mich nur noch auf "Old and grey". Leider ist im April 2017 unser Frontmann Roland Bosse verstorben und unser Drummer Carsten Rossberg konnte aus gesundheitlichen und privaten Gründen seit September 2016 nicht mehr musikalisch in unserer Band mitwirken. Im September 2017 haben Jürgen Genz und ich uns darauf geeinigt, Old and grey nicht wieder neu zu besetzen. 2017 im April ist auch noch ein weiterer guter Freund und Musiker verstorben - unser Pitti aus Magdeburg. Es war also ein wirklich schwieriges Jahr. Auf Anfrage von Martin Pfeifer entstand im Mai 2011 das irische Duo "Whiskey & Starkbier". Hier könnt Ihr Euch im nebenstehenden Register schlau machen. Wirklich neu ist, dass ich seit September 2016 an der Musikschule des Altmarkkreises Salzwedel in Gardelegen nebenberuflich auch noch jüngere und ältere Schüler im Fach Violine unterrichte. Speziell die Richtung Folk- und Rockmusik soll hier belebt werden. Natürlich ist beim Erlernen des Violine spielens die klassische Ausbildung trotz allem die Grundlage. Es ist schon viel gesagt bzw. geschrieben. Ich wünsche Euch allen jedenfalls viel Spaß beim Erkunden meiner homepage. Wenn es Euch gefällt könnt Ihr mir ja ein Statement über die Kontaktadresse senden (das Ergebnis landet dann auf meiner email-Adresse) oder Ihr könnt Euch auf dem inzwischen sichtbaren Gästebuch eintragen. Das würde mich freuen.



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Jens die Geige

Jens-Ulrich Thieme, Klosterallee 28, 39638 Gardelegen / OT Jävenitz, 039086-5340, 0173-9235765